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Jagd Elite

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Donnerstag, 9. Oktober 2008, 01:00

Deutsche Serienkiller

Hey hey,

hier wurden ja schon einiges über Serienmörder geschrieben. Ob Sie nun Malen oder besonders Intelligent sind. Mich hat das Thema an sich fasziniert. Allerdings wurde dazu schon so viel gesagt das ich nicht noch einen Thread aufmachen muss.

Auch hab ich für Ryca was übersetzt was, vermutlich, mal in die Liste der Spukorte kommt. Die Liste ist übrigens extrem super, lohnt sich mal da durchlesen.

Na ja. Ich hab heut frei und die beiden Denkansätze lassen sich ja super kombinieren. Also Mach ich mal ne Liste aller deutschen Serienmörder. Ähm auch wenn viele von euch nicht so arg viel von Wikipedia halten hab ich viele der Texte von da. Ich hab allerdings alle wichtigen Daten kontroliert.

Und Los geht’s:

Simon Bingelhelm genannt „Tausendteufel“

Geboren: 1565;
Gestorben: 6. Juni 1600 in Gröningen

Nach seiner Gefangennahme im Frühjahr 1600 gestand er in den Verhören 71 verschiedene Straftaten, darunter die Beteiligung an 26 Morden. Zu seinen Verbrechen zählen Gräueltaten wie der Überfall auf eine schwangere Frau. Daneben war er am Raub und der Tötung von mindestens fünf Kleinkindern beteiligt.

Es gelang im Frühjahr des Jahres 1600, Tausendteufel gefangen zu nehmen. Er wurde nach Gröningen gebracht, wo damals der Herzog Heinrich Julius von Braunschweig als Bischof von Halberstadt residierte, und dort inhaftiert. Tausendteufel wurde mehrfach verhört, wobei auch die Folter angewandt wurde. Hierbei kam heraus, dass sein bürgerlicher Name Simon Bingelhelm lautete und er in Halberstadt geboren wurde.

Tausendteufel rühmte sich ferner damit, dass er, als der Brandstifter des Klosters Drübeck 1599 den Brand legte, vom benachbarten Berg aus zugesehen hätte. Ferner bekannte er, dass er aus der Kirche zu Rade einen Kelch und aus dem Armenkasten der St. Georgkirche Derenburg 11 Taler gestohlen hatte. Außerdem brach er mit anderen in die Martinikirche Halberstadt ein und stahl den Opferstock.

Über seine Hinrichtung heißt es: Und ist darauf mit Zangen achtmahl angriffen, bis zur Gerichtsstadt geschleift, darnach geviertheilet worden und hat ein fein bestendig Ende genommen.




Olaf Däter

Geboren 1970

Im Sommer 2001 wurde der ehemalige Krankenpfleger von der Polizei verhaftet. Er hatte zuvor im Juni fünf ältere Frauen innerhalb von 10 Tagen umgebracht und beraubt. Das sechste Opfer überlebte und konnte die Polizei verständigen.

Däter hatte zuvor bei seinen späteren Opfern als Kranken- bzw. Altenpfleger gearbeitet und genoss somit ihr Vertrauen. Jedoch war er von seinem Arbeitgeber kurz zuvor entlassen worden, was er den Frauen jedoch verschwieg. Nachdem er sich Zugang zu den Wohnungen seiner Opfer verschafft hatte, erstickte er diese.

Däter wurde vom Landgericht Bremen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, wobei es zudem die besondere Schwere der Schuld erkannte. Als Motiv gab er Geldnot an, da er angeblich 35.000 Euro Schulden hatte. Das erbeutete Geld (ca. 2.500 Euro) soll er jedoch für Prostituierte ausgegeben haben.




Horst David

Geboren 22. November 1938

Am 22. August 1975 erwürgte er die Prostituierte Waltraud Frank aus Aggression gegen sich selbst. Zwei Tage später verkehrte er mit der Münchner Prostituierten Fatima Grossart und erwürgte auch diese.

Siebzehn Jahre später, im Sommer 1992, wurde Davids Vermieterin Mathilde Steindl erwürgt in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Polizei, die David als Hauptverdächtigen in das Ermittlungsverfahren einbezogen hatte, ließ ihn festnehmen, nachdem seine Fingerabdrücke in der Wohnung der Toten identifiziert worden waren. Dieselben Fingerabdrücke wurden durch das damals noch hochmoderne "Automatisierten Fingerabdruckidentifizierungssystem" (Afis) ebenfalls mit den gefundenen Fingerabdrücken an der siebzehn Jahre zuvor gefundenen toten Fatima Grossart übereinstimmend erkannt.

Horst David wurde 1993 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.[1] Im gleichen Jahr gab David bereitwillig weitere zwei Morde zu: 1981 hatte er die Rentnerin Barbara Ernst erwürgt und im Jahr 1983 die Rentnerin Martha Lorenz. Beide Damen hatten ihn als Hilfskraft für die Renovierung ihrer Wohnungen engagiert. Horst David hat sieben Morde gestanden. Die tatsächliche Anzahl liegt laut Ermittlungsbehörden und Sachverständigen vermutlich bei einem Vielfachen davon.

Horst David sitzt bis heute (verurteilt bis 2023) seine Haftstrafe in der JVA Straubing ab.




Karl Denke

Geboren 12. August 1870

Er wurde 1870 in Oberkunzendorf (Schlesien) geboren[1] und siedelte 1880 in die Stadt Münsterberg über, wo er in der Teichstraße 10 seine Taten beging.

Am 20. Dezember 1924 kamen Schreie aus der Wohnung von Karl Denke. Der obdachlose Wanderarbeiter Vincent Oliver kam mit einer klaffenden Wunde am Kopf aus der Tür. Ein Nachbar, der zu Hilfe eilte, glaubte dem Obdachlosen zunächst nicht, dass er von dem alten Mann mit einer Spitzhacke attackiert worden sei.

Aufgrund der Anschuldigung musste die Polizei eine routinemäßige Untersuchung der Wohnung von Denke vornehmen. Die Behörden waren schockiert: Bei dem sehr zurückgezogen lebenden Bürger ihrer Stadt fand man bei der Durchsuchung die Überreste von mehreren Menschen, darunter über 420 Zähne, 480 Knochen und aus menschlichem Fleisch zubereitete Mahlzeiten. Einige waren zum direkten Verzehr bestimmt, einige waren zur Konservierung in Pökelsalz eingelegt. Außerdem fand man drei aus Menschenhaut gefertigte Hosenträger und Schnürsenkel.

Noch in der Nacht seiner Verhaftung erhängte sich Denke in seiner Zelle. Deshalb konnte er nie verhört werden, und wichtige Details seiner Taten und über seine Opfer konnten nicht geklärt werden.

Beim Abschluss der Ermittlungen kam zutage, dass Denke mindestens 31 Menschen geschlachtet, verarbeitet, gegessen und Teile ihres Fleisches auf dem Breslauer Wochenmarkt verkauft hatte, was allerdings vom Sprecher des Marktes bestritten wurde. Mit der Genauigkeit eines Buchhalters hatte Denke die Namen sowie Details über das „Schlachtgewicht“ etc. der 31 Opfer, davon vier Frauen (meist Landstreicher) sorgfältig aufgeschrieben



Gesche Gottfried

Geboren 6. März 1785

Gesche Margarethe Gottfried, war eine Serienmörderin, die durch Gabe von Arsen fünfzehn Menschen vergiftete. Während der Leidenszeit ihrer Opfer wurde die fürsorgliche Frau aus einfachen Verhältnissen in ihrer Umgebung „Engel von Bremen“ genannt.

Um 1812 bekam Gottfried von ihrer Mutter eine Dose mit „Mäusebutter“ (Fett mit Arsenkügelchen) geschenkt, um damit Insekten zu vernichten. Mit dieser „Mäusebutter“ tötete Gesche Gottfried acht Menschen und verletzte viele schwer, da sie auch wahllos kleinere, nicht tödliche Portionen verteilte. Nach dem achten Mord 1817 war das Gift verbraucht. Es dauerte sechs Jahre, bis sie sich von ihrer Magd und Freundin Beta Schmidt (einem späteren Opfer) neue „Mäusebutter“ aus der Apotheke holen ließ. Mit dieser Portion brachte sie weitere sieben Personen um.

Die Bremer schätzten Gottfried sehr und bedauerten die vielen „Unglücksfälle“ in der Familie. Sie nahmen Anteil und gaben der Mörderin den Beinamen „Engel von Bremen“, da sie sich allzu rührend um ihre dahinsiechenden Verwandten und Freunde kümmerte. Dass Gesche Gottfried eine Serienmörderin war, ahnten sie wohl nicht.

Nachfolgend eine Liste der Morde

1. Oktober 1813: Johann Miltenberg (erster Ehemann)
2. Mai 1815: Gesche Margarethe Timm (Mutter)
10. Mai 1815: Johanna Gottfried (Tochter)
18. Mai 1815: Adelheid Gottfried (Tochter)
28. Juni 1815: Johann Timm (Vater)
22. September 1815: Heinrich Gottfried (Sohn)
1. Juni 1816: Johann Timm (Bruder)
5. Juli 1817: Michael Christoph Gottfried (zweiter Ehemann)
1. Juni 1823: Paul Thomas Zimmermann (Verlobter)
21. März 1825: Anna Lucia Meyerholz (Musiklehrerin, Freundin)
5. Dezember 1825: Johann Mosees (Nachbar, Freund, Berater)
22. Dezember 1826: Wilhelmine Rumpff (Vermieterin)
13. Mai 1827: … Schmidt (dreijährige Tochter von Beta Schmidt)
15. Mai 1827: Beta Schmidt (Freundin, Magd)
24. Juli 1827: Friedrich Kleine (Freund, Gläubiger; in Hannover ermordet)

Gesche Gottfried verteilte weiter kleine, nicht tödliche Dosen Gift. Ihr Vermieter, Johann Christoph Rumpff, wurde jedoch mit der Zeit misstrauisch und auch in der Stadt kursierten immer mehr Gerüchte über die vielen Todesfälle. Als Rumpff eines Tages in einem Schinken kleine weiße Körner entdeckte, ließ er diese von seinem Arzt D. Luce bestimmen (Luce hatte auch schon viele der Mordopfer untersucht). Es stellte sich heraus, dass die Kügelchen Arsen waren.

Damit war die Giftmörderin Gesche Gottfried enttarnt. Am Abend des 6. März 1828 – ihres Geburtstages – wurde sie verhaftet.

In den annähernd drei Jahren, die sie im Detentionshaus verbrachte, wurde sie regelmäßig von den Senatoren Droste und Noltenius verhört. Sie berichtete von ihren Taten, aber auch von den Ängsten, die sie dabei plagten. Die Justizbeamten der Stadt, wie auch ihr Verteidiger Friedrich Leopold Voget, versuchten derweil ihre Handlungen zu verstehen. Während der Haft soll Gottfried mehrere Male erwogen haben, sich selbst mit Mäusebutter, die sie in das Gefängnis geschmuggelt hatte, umzubringen. Sie traute sich jedoch nicht, da sie sich vor den Schmerzen und den Leiden fürchtete, die sie ja bei ihren Opfern hatte miterleben können.

In diesen drei Jahren bildete sich zwischen Gottfried und dem Senator Droste eine fast freundschaftliche Beziehung. So sagte Droste ihr am Tag vor der Hinrichtung, dass er sie all die Monate lächelnd und glücklich angesehen habe, dass er aber nun auf dem Schafott ernst blicken müsse, wie es das Protokoll vorschreibe. Das sei aber nicht gegen sie gerichtet, sondern notwendig. Sie solle ihn freundlich in Erinnerung behalten. Sie würden sich im Himmel wiedersehen.


... In den nächsten Tage folgen noch ca. 15 weitere!
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grimcore

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Donnerstag, 9. Oktober 2008, 04:57

Re: Deutsche Serienkiller

Guter Beitrag;wenn welche fehlen ,schreib ich sie dazu....
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Jagd Elite

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Donnerstag, 9. Oktober 2008, 09:09

Re: Deutsche Serienkiller

Danke für die Blumen.

ABER - schreibt nochmal keine dazu! Ich hab noch eine zweite Liste. Die ist noch nicht fertig die werd ich aber spätestestens morgen Nacht hochladen.

Also nur ein bischen warten dann gehts weiter!

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Mittwoch, 15. Oktober 2008, 13:45

Re: Deutsche Serienkiller

In meinen Augen mitunter der fürchterlichste Serienmörder Deutschlands war:

Jürgen Bartsch

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Bartsch

Ist glaub ich bei Wikipedia nicht so genau beschrieben (habs nicht gelesen wollte den Namen jedoch nicht ohne eine Quelle einwerfen), aber wer die Geschichte
von Jürgen Bartsch z. B. in dem Buch Mordspuren von Mark Benecke gelesen und
somit mehr Einzelheiten über die Taten erfahren hat, weiss weshalb ich das denke!
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(Erich Kästner)

grimcore

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5

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 18:09

Re: Deutsche Serienkiller

Ich glaube nicht,dass Jürgen Bartsch einer der fürchterlichsten war;
er hat zwar die Kinder grausam abgeschlachtet ,aber es gibt zig Beispiele,
wo die Täter es übler getrieben haben.(wenn wir schon in Superlativen reden)
Die Biographie von Paul Moore über ihn ,ist sehr lesenswert!(Briefwechsel)

Unser Themenersteller lässt sich aber Zeit....?
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*Katish*

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Donnerstag, 16. Oktober 2008, 08:03

Re: Deutsche Serienkiller

Es kommt darauf an, was einen Serienmörder in den Augen Einzelner fürchterlich macht.
Beispiel:
Jürgen Bartsch; tötete 4 kinder auf bestialische Art und Weise
http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Bartsch
dagegen
Luis Alfredo Garavito Cubillos, (soll) mindestens 200 Kinder auf bestialische Art und Weise
getötet haben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Luis_Alfredo_Garavito_Cubillos

Ist Letztgenannter jetzt fürchterlicher als der Erstgenannte, weil er mehr Opfer gefordert hat?
Wer weiss, wieviele Jürgen Bartsch sich noch geholt hätte?

Oder der "berühmte" Edward Theodore Gein, dessen Straftaten die Vorlage für
Filme wie Psycho, The Texas Chain Saw Massacre u. v. m. gaben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ed_Gein

Welche Taten waren jetzt die schrecklichsten?
Ich möchte und werde nicht ins Detail gehen, was sie (gerade die beiden Erstgenannten) mit ihren noch lebenden Opfern alles gemacht haben bzw. was deren absolute Wunschvorstellung für den Ablauf ihrer Taten war, aber in meinen Augen gibt es sehrwohl gleichgestufte Fälle, aber nichts was das noch toppen kann. Diese Beispiele (u. a.) stehen für mich schon mit ganz oben auf der Skala "wie krank und gestört ein Mensch sein kann".

Und die Spitze davon krönt die Geschichte der ungarischen Adeligen Elisabeth Bathory
(Die Grundlage für die Legende der Blutgräfin)
http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Bathory

Bei Wiki wird ja alles immer nur angeschnitten, aber es gibt wirklich sehr interessante Bücher darüber, in denen verglichen wird und auf die psychischen Störungen der Täter eingegangen wird.
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Donnerstag, 16. Oktober 2008, 10:49

Re: Deutsche Serienkiller

Sorry für den Extrapost, aber mir ist erst im Nachhinein bewusst geworden, dass ich zu weit ausgeholt habe in meinem letzten Beitrag! ^^

Es geht ja eigenlich nur um deutsche Serienmörder *hust*

Dazu fällt mir noch ein:
"Warte, warte nur ein Weilchen, bald kommt Haarmann auch zu dir, mit dem kleinen Hackebeilchen, ..."

Diese Abwandlung eines bekannten Liedes ist einigen Großeltern von uns bestimmt noch bekannt.
Diese ist auf einen der bekanntesten Serienmörder Deutschlands zurückzuführen:
Friedrich „Fritz“ Heinrich Karl Haarmann
http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Haarmann
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Donnerstag, 16. Oktober 2008, 11:38

Re: Deutsche Serienkiller

Zu Lady Bathory hab ich vor einiger Zeit nen Bericht gesehen.
Laut diesem sind ihr fast alle Verbrechen nur angedichtet wurden.

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Donnerstag, 16. Oktober 2008, 12:54

Re: Deutsche Serienkiller

Also Laut der "großen Enzyklopädie der Serienmörder" (Verlag: Stocker; Auflage: 3., Aufl. (September 2007)) wurden die Verbrechen tatsächlich - soweit sich das zurückverfolgen ließ - so durch Elisabeth Bathory verübt.
Hm, von wann war denn der Bericht, welchen Du gesehen hast?

Allerdings war Lady Bathory keine "Blutgräfin" so wie die Legende es hergibt.
Die These sie habe in dem Blut Ihrer weiblichen Opfer gebadet um ewig jung und schön zu bleiben ist wohl frei erfunden und hinzugedichtet worden. Das wird in dem Buch auch kurz erwähnt.
Es sind keine allzu ausführlichen Berichte in dem Buch, allerdings für Wissbegierte dieses Themas als Übersicht recht gut geeignet.
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Donnerstag, 16. Oktober 2008, 18:35

Re: Deutsche Serienkiller

Ok,ich mach mal weiter:

Christman Gropperunge

geb.: Kerpen?

gest.:26.Juni.1581 in Bergkessel


Gropperunge war ein Taugenichts,Raüber,Mörder und alles schlechte was man sein kann.
Er trieb sein Unwesen in der Nähe von Bergkessel und hatte dort verschiedene Schlupflöcher und Mördergruben.Er konnte von dort und von einer Anhöhe alle Strassen nach Trier,Saarbrücken,Metz überblicken.
Wer nicht zu dritt,viert oder fünft umherzog,war vor ihm nicht sicher.
Als er einmal eine Frau angriff,verfiel er ihrer Schönheit und verschonte sie mit der Bedingung
ihm zu folgen.
Er hatte mit ihr 6 Kinder ,die er alle ermordete und deren Herzen er frass.
Seine Frau wollte nun eines Tages zur Stadt und unter Eideszwang ihn nicht zu verraten,durfte sie gehen.
Als sie klagend über ihr Schicksal in den Strassen umherzog,blieb das nicht unbemerkt und
schliesslich verriet sie ihn.
Die Obrigkeit umstellte die Mördergrube und fand ihn schlafend vor.
Man fand ein Vermögen von vielen Tausen Gulden und ein Mordregister,dass er bei sich führte.
Dort waren 964 Personen verzeichnet ,die er erwürgt hat.
Er bekannte ,er wolle nach dem 1000 Opfer aufhören und sich mit der Beute begnügen.

Am 17.Juni 1581 wurde er in Bergkessel gerädert und starb neun Tage später.
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*Katish*

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Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19:25

Re: Deutsche Serienkiller

Und noch einer:

Kürten, Peter - "Vampir von Düsseldorf"
Geb.: 26.05.1883 in Köln-Mühlheim
Gest.: 02.07.1931 im Kölner Gefängnis Klingelpütz durch Enthauptung

Seine Eltern zogen nach Düsseldorf als Kürten noch ein Baby war.
Peter Kürten tötete bereits als Neunjähriger zwei Spielkameraden, indem er sie beim Spielen im Rhein von einem Floß schubste.
Durch einen Hundefänger aus der Nachbarschaft darauf aufmerksam geworden, machte er seine ersten sexellen Erfahrungen mit Tieren.
Ein weiteres Schlüsselerlebnis erlebte er in seiner Pubertät, als ihm solch eine Notzüchtigung nicht gelang und er das Tier in seiner Wut
erstach. Der Anblick des Blutes verschaffte ihm Befriedigung. Die Weichen waren zwar gestellt, doch bis zu seinem ersten Sexualmord an einem Menschen sollten
noch einige Jahre vergehen.
In der Folgezeit kam er immer häufiger mit dem Gesetz in Konflikt. Er raubte, legte Brände und überfiel Frauen und Mädchen. Daraufhin kam er ins Gefängnis wo
er wegen seiner sexuell orientierten Schlachtungsphantasien den Gefängnispsychiater bald um Verlegung in eine Einzelzelle bat, damit er ungeniert seinen Phantasien nachhängen konnte.

Wieder in Freiheit beging der inzwischen 30jährige im September 1913 seinen ersten Sexualmord an der Schülerin Ch. Klein.
Kurz nach dem ersten Mord erschlug Kürten eine Frau mit einem Beil und setzte einen Heuwagen in Brand. Dabei wurde er festgenommen.
Wegen Brandstiftung und Mordversuchen an zwei Frauen wurde er 1916 zu einer achtjährigen Zuchthausstrafe verurteilt.
Nach Entlassung aus der Haft heiratete er seine Frau Guste, welche selbst fünf Jahre im Gefängnis gewesen war, weil sie ihren Verlobten erschossen hatte.
Doch die Ehe konnte seine krankhafte Lust an fließendem blut nicht unterbinden.
Neben mehreren Mordversuchen im Jahre 1925 legte er bis 1928 sieben große Brände. Im Februar 1929 stach er nachts mit einer Schere 24mal auf eine wherlose Passantin ein. Im gleichen Monat tötete er einen betrunkenen 54jährigen Mechaniker inderm er 20mal auf ihn einstach.
Im gleichen Monat überfiel Kürten die 8jährige R. Ohliger, die er ebenfalls erstach.
Oft trank er Blut aus den Verletzungen seiner Opfer, was ihm sexuelle Befriedigung verschaffte.
Im August 1929 tötete er innerhalb kürzester Zeitabstände die 5jährige G. Hamacher und die 14jährige L. Lenzen. Bis Ende 1929 wurden überall in der
Gegend von Düsseldorf Leichen von Kindern und Frauen gefunden.

Mitte Mai 1930 wurde die Polizei auf Kürten aufmerksam, weil er seiner Frau Guste gestand, dass er der gesuchte Massenmörder sei, der Düsseldorf in Angst und Schrecken versetzte.
Am Tag darauf wurde er von zwei Dutzend Kriminalbeamten an der Rochuskirche festgenommen.
Kürten schwieg zunächst zu den Anschuldigungen. Als ihm der Kriminalbeamte Momberg anlässlich seines 47igsten Geburtstags am 26.05.1930 im Polizeigewahrsam eine Kiste Zigarren schenkte, legte er eine Lebensbeichte ab und gestand 13 Morde, 30 Mordversuche sowie 36 Brandstiftungen.
Am Morgen des 02.07.1931 wurde Peter Kürten im Kölner Gefängnis Klingelpütz von dem Magdeburger Henker Gröpeler, der auch den Hannoveraner Serienmörder Fritz Haarmann exekutiert hatte, auf der Guillotine enthauptet.



Offtopic:
@grimcore:
Sach mal Dein Avatar, ist das´n Hund - so´n Faltenhund oder so -, dem das Gesicht nach hinten gedrückt wird!? Sieht voll witzig aus, kann man aber nicht so genau erkennen! ^^
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Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19:40

Re: Deutsche Serienkiller

Off:
Keine Ahnung was das fürn Hund ist,habs im Internet gesehn, gelacht
und kopiert.
On:
Unserer Fredersteller scheint zu faul zu sein;oder wie oder was?sonst mach ich den nächsten wieder?
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Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19:47

Re: Deutsche Serienkiller

Sry,

ich hab zzt. viel stress auf der Arbeit. ICh stells aber heut noch rein! Versprochen

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Donnerstag, 16. Oktober 2008, 20:40

Re: Deutsche Serienkiller

Frank Gust

Geboren 1969

Frank Gust war über viele Jahre das Opfer unterschiedlicher Gewalttaten, hierzu gehörte ebenfalls der sexuelle Missbrauch durch pädosexuelle und zum Teil sodomistische Täter.

In der Entwicklung von Frank Gust gab es zahlreiche Parallelen zu anderen Serienmördern der deutschen Geschichte. Der eigens erlebte sexuelle Missbrauch, eine nicht intakte Familie und frühzeitige Traumatisierungen durch unterschiedliche Personen, bei welchen auch sadistische Taten an Tieren eine Rolle spielten, scheinen hier nicht unerheblich zu sein.

Zwischen 1994 und 1998 ermordete Frank Gust vier Frauen, darunter zwei Prostituierte, die südafrikanische Anhalterin Kathy Thomson und seine Tante. Den Namen Rhein-Ruhr-Ripper erhielt er von den Boulevard-Medien wegen seiner Vorliebe, die Leichen seiner Opfer aufzuschneiden, zu zerstückeln und Eingeweide zu entnehmen. Frank Gust platzierte die Leichen seiner Opfer an gut einsehbaren Orten, so dass sie schnell gefunden wurden. Einzig die Leiche seiner Tante blieb unauffindbar. Im September 2000 wurde er wegen vierfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.




Fritz Haarmann

Geboren 1879
Gestorben 1925

Friedrich „Fritz“ Heinrich Karl Haarmann war einer der berüchtigtesten Serienmörder des 20. Jahrhunderts. Er wird auch der Vampir oder der Werwolf von Hannover genannt und als Der Totmacher nach einem gleichnamigen Film tituliert, obwohl dies der Spitzname des Serienmörders Rudolf Pleil ist.

Im Gerichtsprozess gestand der homosexuelle Haarmann, in den Jahren 1918 bis 1924 24 Jungen ermordet zu haben. Die Zahl der vermissten Jungen belief sich auf 27, alle im Alter zwischen 13 und 20 Jahren. Nach eigenen Angaben hatte er seine Opfer (die er „Puppenjungs“ nannte, eine damals gängige Bezeichnung für männliche Prostituierte) durch einen Biss in den Hals getötet und sie anschließend zerstückelt.

Es wurde sogar spekuliert, dass er die Leichen zu Wurst verarbeitet hätte. Haarmann hat sich zu dieser Frage nie konkret geäußert. Bekannt ist aber, dass seine Nachbarin ein Restaurant besaß und von ihm Fleisch gekauft hat. Haarmann selbst war Altkleiderhändler. Nach seiner Verhaftung wurde sein Altkleiderfundus ausgestellt und aus dem gesamten Reichsgebiet sollten die Angehörigen von vermissten Jugendlichen nach Hannover reisen um eventuelle Kleidungsstücke ihrer Kinder zu identifizieren. Bei dieser Gelegenheit kam heraus, dass Hans Grans in die komplette Garderobe eines Vermissten gekleidet war.

Haarmann wurde am 19. Dezember 1924 zum Tod durch das Fallbeil verurteilt und am frühen Morgen des 15. April 1925 im Gefängnishof des Landgerichts Hannover enthauptet. Die Henkersmahlzeit schmeckte ihm so gut, dass er sich ein weiteres Mal bedienen ließ. Sein Kopf wurde der Forschung zur Verfügung gestellt. Zurzeit befindet sich dieser in Göttingen. Vier Hirnschnitte daraus befinden sich in München.

Die sterblichen Überreste der Opfer des Serienmörders wurden nach einem mehrjährigen Kampf der Eltern der getöteten Jungen mit der hannoverschen Stadtverwaltung um den Wortlaut der Grabinschrift im Jahre 1928 auf dem Stadtfriedhof in Hannover-Stöcken in einem Ehrengrab bestattet (Abteilung 49 D, Nr. 189/192). Ein großer Granitstein in der Form eines Flügelaltars trägt in der Mitte zwischen dem Relief einer Flammenschale und einer geknickten Rose die Inschrift: „Dem Gedächtnis unserer lieben / von September 1918 bis Juli 1924 / verstorbenen Söhne.“ Das Wort „ermordet“ wurde von der Friedhofsverwaltung nicht zugelassen.



Heilbronner Phantom

Beim Heilbronner Phantom handelt es sich um eine unbekannte Frau, welche seit 1993 in Europa mit zahlreichen Straftaten in Verbindung gebracht wird, darunter sechs Tötungsdelikten, unter anderem der Tötung einer Polizistin in Heilbronn. Der Zusammenhang zwischen dem Phantom und den Taten konnte nur aufgrund der am Tatort nachgewiesenen DNA ermittelt werden. Das Alter und das Aussehen der Frau sind unbekannt, aus der DNA konnten die Ermittler nur schließen, dass es sich bei dem Phantom um eine Frau handelt. Ihre DNA wurde bis Anfang August 2008 insgesamt 33 Mal an Tatorten in Österreich, Frankreich und Deutschland gefunden.

Am 25. April 2007 wurde eine 22-jährige Polizistin in Heilbronn getötet und ihr 24-jähriger Kollege lebensgefährlich verletzt. Die Dienstwaffen und Handschellen der Polizisten sind seitdem verschollen. Der aus dem Koma erwachte Kollege der Erschossenen kann sich an die Tat selbst nicht erinnern. In Heilbronn erinnert eine Gedenktafel auf der Theresienwiese an das Verbrechen. Die DNA des Phantoms wurde an folgenden weiteren Tatorten sichergestellt:
1993 nach der Tötung einer 62-jährigen Rentnerin in Idar-Oberstein
im März 2001 nach der Tötung eines Rentners in Freiburg im Breisgau
2005 nach einem Tötungsversuch an einem Mann in Worms
im Oktober 2006 nach einem Einbruch in ein Wohn- und Geschäftshaus im Saarbrücker Stadtteil Burbach
im März 2007 nach einem Einbruch bei einem Optiker in Österreich
von 1993 bis 2007 nach 18 weiteren Einbrüchen in Geschäfte, Hotels und Wohnungen sowie nach Autodiebstählen
im März 2008 in direktem Zusammenhang mit der Tötung von drei Georgiern in Heppenheim
nach einem Hauseinbruch in Oberstenfeld-Gronau in der Nacht vom 9. auf den 10. April 2008
nach einem in der Nacht zum 23. März 2008 verübten Einbruch in ein stillgelegtes Hallenbad in Niederstetten
nach einem Überfall auf eine Frau am Abend des 9. Mai 2008 in einem Vereinsheim in Saarhölzbach




Joachim Kroll

Geboren 1933
Gestorben 1991

Kroll wurde als sechstes von acht Kindern eines Bergmanns in Oberschlesien geboren und erhielt lediglich eine fünfjährige defizitäre Schulausbildung. Der stets als Schwächling geltende Bettnässer Kroll, der bei seiner Festnahme einen Intelligenzquotienten von 76 aufwies, begann früh, sich an geschlachteten Tieren zu vergehen.

Im August 1965 beobachtete Kroll zufällig in Duisburg-Großenbaum Hermann Schmitz bei einem Stelldichein mit seiner Freundin in dessen VW Käfer. Als Kroll die Reifen des Wagens zerstach, verließ Schmitz seinen Wagen und wurde von Kroll attackiert und schwer verletzt. Der Freundin gelang es schließlich, mit ihrem Freund im Auto zu flüchten. Trotz sofort alarmierter Polizei war der Täter nicht mehr auffindbar. Hermann Schmitz verblutete in den Armen seiner Freundin. 1967 versuchte Kroll dann erneut und gezielter, einen Menschen zu töten. Die 11-jährige Gabriele Püttmann, von Kroll schon bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt, überlebte den Angriff jedoch, da sich unerwartet Arbeiter einer nahen Zeche näherten. Es folgten vollendete Morde.

Ein Jahrzehnt später, im Jahr 1976, wurde Kroll gefasst, nachdem er Marion Kettner, ein 4-jähriges Mädchen aus der direkten Nachbarschaft, entführt und ermordet hatte. Kroll versuchte die Eingeweide des toten Mädchens die Toilette hinunterzuspülen, doch diese verstopfte. Die so aufmerksam gewordenen Polizisten, die das verschwundene Mädchen suchten, fanden in Krolls Dachgeschosswohnung eine Gefriertruhe mit in Plastiktüten abgepackten Überresten. In einem Kochtopf, der noch auf dem Herd stand, schwamm eine Hand des Mädchens in einer Gemüsebrühe.

Der „Ruhrkannibale“ wurde festgenommen. Während Marion Kettner von dem zuständigen Laarer Pfarrer Dietrich Kuhr, der hier „die Tat eines vom Teufel besessenen Menschen“ sah, beigesetzt wurde, hoffte Kroll noch auf eine baldige Freilassung – vielleicht nach einer Operation




Peter Kürten

Geboren 1883
Gestorben 1933

Kürten beging seinen ersten Mord bereits am 25. Mai 1913 an einem 9-jährigen Mädchen. Außer weiteren acht Mordversuchen beging er in Düsseldorf in der Zeit zwischen Februar und November 1929 eine Serie von Sexualmorden. Seinen Spitznamen „Vampir von Düsseldorf“ verdankt er der Tatsache, dass er seinen Opfern, denen er zuvor große Gefäße aufgeschnitten hatte, das Blut aus der Wunde saugte. Er wurde am 22. April 1931 wegen Mordes in neun Fällen zum Tode verurteilt und im Juli im Kölner Gefängnis Klingelpütz mit dem Fallbeil hingerichtet.

Der Film M – Eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang basiert in Teilen auf dem Fall. In der Handlung des amerikanischen Spielfilms Copykill von 1995 werden ebenfalls Bezüge zum Peter-Kürten-Fall hergestellt.




Thomas Lemke

Geboren 1969

Der wegen Brandstiftung, Körperverletzung, Volksverhetzung und illegalem Waffenbesitz vorbestrafte Thomas Lemke fuhr am 16. Juli 1995 mit seiner Freundin Bianka Weidemann und der gemeinsamen Bekannten Dagmar Kohlmann nach Altena, wo er zusammen mit seiner Freundin die Bekannte fesselte, knebelte, in einen Wald brachte und mit einem Seil würgte. Als das Opfer röchelte, schlug Lemke ihr mehrmals einen Klappspaten auf den Kopf und verscharrte die Tote in einem Erdloch. Die Staatsanwaltschaft vermutet, das er seine Freundin zu der Tat zwang um sie "in der Hand zu haben", da er öfters ihr gegenüber gewalttätig wurde und er befürchtete, sie könne ihn anzeigen. Am 2. Februar 1996 fuhr Lemke nach Oberhausen und besuchte seinen Bekannten Marcel Müthing. Zusammen fuhren sie nach Bergisch Gladbach zur Wohnung von Patricia Wright. Lemke hatte sie auf dem Bahnhof in Hagen kennengelernt und wegen eines Aufklebers "Nazis raus" auf ihrer Kleidung als "Linke" eingeordnet. Die arglose Frau öffnete die Türe, wurde gefesselt, entkleidet, von Lemke vergewaltigt, mit einem Schnürsenkel gedrosselt, mit einer Gipsfigur auf den Kopf geschlagen und mit 91 Messerstichen getötet. Am 15. März 1996 erschoss Lemke den 26-jährigen Martin Kemming in einem Stiegenhaus in Dorsten-Rhade. Kemming galt Lemke als Verräter, weil der Aussteiger aus der rechten Szene ihn wegen Bedrohung angezeigt und gegen ihn ausgesagt hatte.

Er wurde im März 1997 vom Essener Schwurgericht wegen dreifachen Mordes und Vergewaltigung zu lebenslanger Haft, anschließender Unterbringung in der Psychiatrie, sowie Sicherungsverwahrung verurteilt. Mit der Feststellung der besonderen Schwere der Schuld verhängte das Gericht die Höchststrafe. Bianka Weidemann wurde wegen Mordes zu sechs, und Marcel Müthing wegen Beihilfe und Vergewaltigung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.




Stephan Letter

Geboren 1978

Im Vorfeld seiner Tätigkeit im Klinikum Sonthofen absolvierte er von August 1998 bis Juli 1999 im Rahmen seines Zivildienstes eine Ausbildung zum Rettungssanitäter im DRK-Kreisverband Ludwigsburg.

Am 6. Januar 2003 trat Stephan Letter seine Arbeit als Krankenpfleger in der Klinik Sonthofen in Bayern an. Zwischen dem 2. Februar 2003 und dem 10. Juli 2004 tötete er 29 Patienten im Alter zwischen 40 und 95 Jahren durch Giftspritzen.

Am 29. Juli 2004 wird er wegen Medikamentendiebstählen und ungeklärten Todesfällen festgenommen. Nach umfangreichen Geständnissen und Exhumierungen erhebt die Kemptener Staatsanwaltschaft am 15. September 2005 Anklage wegen Mordes in 16 Fällen, Totschlags in 12 Fällen, Mord auf Verlangen in einem Fall sowie einmal versuchter Totschlag, zwei Fälle der gefährlichen Körperverletzung und Diebstahl. Am 7. Februar 2006 wird der Prozess vom Landgericht Kempten eröffnet. Am 20. November 2006 wurde Stephan Letter zu lebenslanger Haft verurteilt. Richter Harry Rechner betonte die besondere Schwere der Schuld. Damit ist eine vorzeitige Entlassung aus dem Gefängnis vor 15 Jahren auch bei guter Führung ausgeschlossen. Zudem belegte das Gericht den 28-Jährigen mit einem lebenslangen Berufsverbot.




Heinrich Pommerenke

Geboren 1937

Heinrich Pommerenke (* 1937) ist ein deutscher Gewaltverbrecher und Serienmörder. Seit 1959 inhaftiert, ist er heute der am längsten einsitzende Häftling der Bundesrepublik Deutschland.

Heinrich Pommerenke stammt aus Mecklenburg und kam 1953 aus der DDR in die Bundesrepublik, wo er im süddeutschen Raum schon in jungen Jahren einfachere Straftaten, Raubüberfälle und Sittlichkeitsverbrechen verübte. Auch im österreichischen Bregenz beging er Raubüberfälle; im schweizerischen Schaffhausen wurde er wegen Vergewaltigung verurteilt.

Dem späteren Geständnis Pommerenkes zufolge war der Besuch einer Filmvorführung des Streifens „Die zehn Gebote“ von Cecil B. DeMille in einem Kino in Karlsruhe im Februar 1959 der Auslöser für seine Mordserie, der insgesamt vier Frauen zum Opfer fielen. Nach der Darstellung des Tanzes um das Goldene Kalb durch leicht bekleidete Frauen sei er zu der Erkenntnis gekommen, dass Frauen die Ursache allen Übels seien und er die Mission habe, sie zu bestrafen.

Noch am selben Abend beging er in einem Park in der Nähe des Kinos den ersten Mord; die Leiche seines Opfers, der vergewaltigten und durch Aufschlitzen der Kehle ermordeten 49jährigen Hilde Konter, wurde am 26. Februar 1959 bei der Autobahnanschlußstelle Karlsruhe-Durlach gefunden.

Im März 1959 mißbrauchte Pommerenke in einer Holzhütte am Rande von Hornberg die 18jährige Karin Wädle, erschlug die junge Frau mit einem Stein und warf ihre Leiche über die Flussböschung am nahegelegenen Bahndamm; ihre Leiche wurde am 25. März am Ufer der Gutach entdeckt.

Im Verlauf der folgenden Verhöre gestand Pommerenke insgesamt 65 Straftaten, darunter die vier Morde, sieben weitere Mordversuche, zwei vollendete und 25 versuchte Vergewaltigungen, sechs Raubüberfälle, zehn Einbrüche und sechs einfache Diebstähle.

Der Prozeß gegen Pommerenke begann am 3. Oktober 1960 vor dem Landgericht Freiburg. 38 der von ihm eingestandenen Delikte kamen nicht zur Anklage, da er zum Zeitpunkt der Taten das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte. Die Verfahrensgutachter erklärten den Angeklagten für voll schuldfähig. Am 22. Oktober wurde er zu sechsmal lebenslänglichem Zuchthaus und weiteren 15 (aus Einzelstrafen von weiteren 165) Jahren Gefängnis verurteilt; es war der bis dahin strengste Schuldspruch eines bundesdeutschen Gerichts der Nachkriegszeit[2].

Ab 1960 war Pommerenke in der JVA Bruchsal inhaftiert; eine Aussetzung der Strafe zur Bewährung wurde mehrfach mit der Begründung verwehrt, daß von ihm weiterhin ein Sicherheitsrisiko ausgehe. Er ist damit inzwischen der am längsten einsitzende Häftling der Bundesrepublik Deutschland.

Ende 2006 wurde Pommerenke in das Gefängnis auf der Festung Hohenasperg verlegt, wo sich auch das Zentralkrankenhaus des baden-württembergischen Strafvollzugs befindet. Dort unterzieht er sich derzeit einer Sozialtherapie




Thomas Rung

Geboren 1961

homas Rung (* 3. Januar 1961) gilt als der gefährlichste Serienmörder Berlins seit Kriegsende.

Rung wurde am 3. Januar 1961 als eines von sieben Kindern geboren. In seiner Familie herrschten Gewalt und Strenge. Seine Mutter verließ die Familie, als er zwei Jahre alt war. Rung besuchte die Sonderschule und fiel schon während seiner Schulzeit durch Einbrüche und Körperverletzung auf. Vor seiner Festnahme im Jahr 1995 befand sich Rung schon viele Male vorher wegen verschiedener Delikte in Haft.

Zwischen 1983 und 1995 brachte er insgesamt sechs Frauen und einen Mann um. Seine Opfer wurden von ihm vergewaltigt, erwürgt, ertränkt oder erstickt. Wegen der unterschiedlichen Vorgehensweisen konnte lange Zeit kein Zusammenhang zwischen den einzelnen Taten hergestellt werden. Zwei der Opfer – seine 77jährige Vermieterin sowie eine 22jährige Studentin – wurden 1983 in der Silbersteinstraße in Berlin-Neukölln ermordet. Für Rungs ersten Mord an seiner Vermieterin wurde ein anderer Verdächtiger irrtümlich verurteilt und sechs Jahre lang inhaftiert.

Rung wurde 1995 festgenommen und ein Jahr später zu zweimal lebenslänglich mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Er wurde in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel inhaftiert. Dort misshandelte er 2001 einen Mithäftling und wurde deshalb zu zusätzlichen zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Weil Rung 2003 erneut einen Mithäftling – diesmal lebensgefährlich – verletzte, verhängte das Berliner Landgericht 2004 zehn weitere Jahre Haft und eine zweite Sicherungsverwahrung wegen versuchten Totschlags. Rung wurde anschließend in Berlin-Moabit inhaftiert, da die Vollzugsanstalt Tegel sich weigerte, ihn noch einmal aufzunehmen.




Egidius Schiffer

Geboren 1956

Egidius Schiffer (* 1956) ist ein deutscher Serienmörder, der als „Würger von Aachen“ in die Kriminalgeschichte einging. Zwischen 1983 und 1990 ermordete er fünf Mädchen und Frauen im Alter zwischen 15 und 31 Jahren und missbrauchte drei davon sexuell. Seine Taten wurden als „Anhaltermorde“ bzw. „Discomorde“ bekannt. 1985 wurde auch mit der Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ nach ihm gefahnde

Der erste Mord, den Egidius Schiffer beging, ereignet sich im Juli 1983 in der Nähe von Alsdorf. Die 18-jährige Marion G. steigt an einer Bushaltestelle in das Cabrio des Täters. Als er sie angreift, wehrt sie sich mit ganzer Kraft und zertritt sogar die Windschutzscheibe. Sie kann zwar eine Vergewaltigung verhindern, wird jedoch von Schiffer erdrosselt, entkleidet und in einen Angelweiher geworfen.

Im Februar 1984 überfällt Egidius Schiffer die 15 Jahre alte Andrea W. in der Nähe von Würselen, als sie gewohnheitsmäßig nach einem Besuch in einer Diskothek nach Hause trampt. Er vergewaltigt die Schülerin, bevor er sie erwürgt und ihren toten Körper an einem Feldweg ablegt.

Am 31. August 1984 steigt die 17-jährige Angelika S. auf dem Heimweg von der Diskothek "Rockfabrik" an der B 221 nahe Geilenkirchen in den Wagen von Schiffer. Die Leiche der Schülerin, nur mit einem BH und Strümpfen bekleidet, wird in einem Waldstück entdeckt.

Im Oktober 1987 wird die 18-jährige Marion L. in Aachen verschleppt, vergewaltigt und getötet. Auch sie hatte an einer Bushaltestelle gestanden. Eine Stunde fährt Schiffer mit der Leiche im Kofferraum übers Land, bis er einen Ablegeort gefunden hat. Ihren entblößten Körper deckt er mit Laub zu.

Am 16. Juni 1990 verschwindet Sabine N. bei Niederkrüchten auf dem Heimweg von der Diskothek "Inside". Egidius Schiffer hatte die 31-Jährige in seinen Mercedes gezerrt, vergewaltigt und erdrosselt. Ihre skelettierte Leiche finden Spaziergänger in einem Wald bei Wegberg
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15

Sonntag, 26. Oktober 2008, 13:10

Re: Deutsche Serienkiller

*zwischenwurf* :winks:
zu geschichte des, ganz oben genannten, horst david gibt es auch ein buch: der biedermann.

wirklich ein sehr interessanter thread. :)

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